Newsletter 11/22: Ausschreibung RFA Jobs 2023

Eine Erfolgsmeldung der Sportpolitik jagt in den letzten Wochen die andere: Zuerst verkündigte Vize-Kanzler Werner Kogler die Erhöhung der Bundessportförderung mit 2023 von 80 auf 120 Millionen jährlich; gefolgt von der Erhöhung der PRAE – der Pauschalen Reiseaufwandsentschädigung von maximal 540 auf 720 Euro monatlich. Doch es ist nicht alles Gold was glänzt: Denn ob auch unser Verband dadurch mehr Förderungen bekommt, ist unsicher; und durch die Erhöhung der PRAE ist gar zu befürchten, dass die Ehrenamtlichen von den Verbänden höhere Aufwandsentschädigungen fordern als bisher. Als derzeit nur assoziiertes Mitglied von Sport Austria werden wir den Kampf zur Eigenständigkeit wieder an vorderster Front aufnehmen, um in Zukunft von unserem Kooperationspartner, dem Österreichischen Tischtennisverband, vor allem was die Abwicklung von Förderungen betrifft, endlich unabhängig zu werden. Als ersten Schritt zu mehr Gehör ist die RFA dem Verein #wirsindsport beigetreten – dieser wurde von mehreren Sportfachverbänden gegründet.

Ich möchte zum Jahresende allen Ehrenamtlichen der Racketlon-Vereine dafür danken, dass ihr den Vereinssport am Leben erhaltet. Ebenso danke ich den RFA-Angestellten 2022 Hans-Peter Ess, Philipp Patzelt, Doris Turner und Michael Steiner, welche alle heuer neben ihrer Anstellung auch unzählige ehrenamtliche Stunden für den Racketlon-Sport geleistet haben. Die RFA wird auch 2023 wachsen! Dank einer vom Sportministerium in Aussicht gestellten Förderung kann der Spitzensport als Kernaufgabe der RFA mit der erstmaligen Anstellung eines Sportdirektors und eines Nationalteamtrainers weiter gestärkt werden. Dies bedarf einer geringfügigen strukturellen Änderung der RFA und ich freue mich, für 2023 drei Halbzeit-Stellen ausschreiben zu können: GeneralsekretärIn, SportdirektorIn, NationalteamtrainerInZiel ist es, mit dieser Struktur nahtlos an die vielen internationalen Erfolge der Vergangenheit anzuschließen – die neue Statistik RFA-Erfolge ist jetzt Online.

In diesem Sinne hoffe ich, euch alle beim letzten Racketlon-Event des Jahres 2022, dem Silvester-Special am Fr/Sa 30./31.12. in der Europahalle am Court zu begegnen. Neben den 1. Intercultural Buddy Doubles (30.12.,17:00) und den ÖM Split (31.12., 9:00) kommt es zur Verlosung von BABOLAT Preisen unter den Teilnehmern an der Racketlon-Wahl 2022, sowie der Verleihung von Urkunden an die AbsolventInnen der ÜbungsleiterInnen-Ausbildung.

 

DIGITAL PASS 2023
Die European Racketlon Union wird auch im nächsten Jahr eng mit der RFA kooperieren. Die Erfolgsgeschichte Digital Pass soll auch 2023 fortgeführt und sogar erweitert werden. Weitere Details werden bei der letzten RFA-Vorstandssitzung noch vor Weihnachten fixiert und im Dezember-Newsletter verkündet werden. Als neue Mitglieder konnte die ERU 2022 bislang Estland und Tschechien begrüssen. Bei den IWT Czech Open wurde heuer ein Workshop zur WM und Sponsoring abgehalten; schon bei den nächsten Czech Open soll die Czech Racketlon Association vom Registrierungs-System On Your Marks als auch vom Livescoring profitieren.

ERU-Website

 

RFA TURNIERE
Im November kamen keine RFA-Turniere zur Austragung. Als letzte Veranstaltungen des Jahres kommt es zu einem Silvester-Special am RFA-Stützpunkt in der Europahalle in Wien. Am Freitag den 30.12. (17:00) kommt es zur Premiere des 1. Intercultural Buddy Doubles, gefolgt von den letzten Österreichischen Meisterschaften 2022 am Samstag den 31.12. (9:00), den ÖM Racketlon Split BA-SQ-TE. Zudem wird im RFA-Büro an der neuen RFA Turnierserie 2023 intensiv gearbeitet. Die BABOLAT Austrian Championships Series soll noch heuer präsentiert werden. Die letzte Rangliste des Jahres ist auch online, Irina Olsacher und Martin Kova bleiben ganz oben.

RFA Rankings Dezember

 

FIR WORLD TOUR
Die IWT Czech Open in Prag – 2005 erstmals von der RFA ausgetragen – sind das älteste Turnier auf der FIR World Tour. Mit 12 Spielern war Österreich von 11. bis 13.11. vertreten. Im Men C – Amateur Bewerb kam es zu einem rein österreichischen Finale, in welchem sich Leon Sam gegen Leonhard Prager knapp durchsetzte. Weitere Podestplätze holten Leon Sam (2.) und Benjamin Radl (3.) im Juniors u18-Bewerb, sowie Didi Mühl im Einzel (2. Beginners) und mit Mathias Heilbrunner (3. Amateurs) im Doppel. In den Elite-Bewerben siegten Nicolas Lenggenhager (SUI) und Zuzana Severinova (CZE). Im Dezember steigt im spanischen Urlaubsparadis mit den IWT La Santa Open (17.-19.12.) das letzte Turnier des Jahres. Die Turniere der zweiten Jahreshälfte 2023 inklusive der SWT Austrian Open von 22. bis 24.9. in Graz wurden von der FIR noch immer nicht bekanntgegeben.
Die heurigen Weltmeisterschaften hat die RFA zum Anlass genommen, alle internationalen Erfolge von ÖsterreicherInnen in einer Statistik von WeltmeisterInnen, EuropameisterInnen und World Tour SiegerInnen zusammenzufassen.

Internationale RFA-Erfolge

CU beim Silvester-Special!
Marcel

 

FIRST SERVE REFUGEES
Im November nahmen die besten SpielerInnen der Racketlon Union Afghanistan am Trainingslager des österreichischen Jugendnationalteams teil, das von 4. bis 6. November in der Europahalle und der Racketworld stattfand. Zusätzlich waren wir auch bei Two4Rackets-Turnieren in Wien am 5. November in der Racketworld sowie am 19. November in Bad Vöslau vertreten. Bei den First Serve Refugees Wien lag das Hauptaugenmerk auf der erfolgreichen Hospitation. All jene, die im November antraten, konnten ihre Ausbildung zu
ÜbungsleiterInnen erfolgreich abschließen. Am Jahresende werden allen AbsolventInnen der 2. Racketlon ÜbungsleiterInnenausbildung ihre Zertifikate verliehen, und sie werden offiziell in den TrainerInnenpool der RFA aufgenommen. Das wird im Rahmen unseres letzten First Serve Refugees Turniers für heuer stattfinden: am 30. Dezember werden am RFA-Stützpunkt in der Europahalle die „1. Intercultural Buddy Doubles“ ausgetragen, wo unsere TeilnehmerInnen mit Migrationshintergrund gemeinsam mit ihren österreichischen Buddies an den Start gehen werden.
Bericht: Doris Turner
Anmeldung RFA-Turniere
TALENT TOUR/NATIONALTEAMS
Der November stand für das Jugend-Nationalteam ganz im Zeichen des internationalen Turniers in Prag vom 11. bis 13.11. Um sich optimal darauf vorbereiten zu können, gab es am Wochenende zuvor das achte Trainingslager des Nationalteams im Rahmen der Talent Tour 2022 in Wien mit den altbekannten Trainern Philipp Patzelt (TT), Gustav Andree (BA) und Eduard Stepanek (SQ) sowie erstmals Bernd Steiner (TE). 14 SpielerInnen nahmen am Trainingswochenende sowie am in den Trainingsplan integrierten Doppelturnier der Two-4-Rackets-Turnierserie teil, wo nicht weniger als vier von sieben Bewerbe von Jugend-Nationalteamspielerinnen gewonnen werden konnten. Durch Training und Wettkampf optimal vorbereitet konnten auch bie den Czech Open Erfolge eingefahren werden. Leon Sam setzte sich im Finale des C-Bewerbes in einem teaminternen Duell gegen Leonhard Prager durch. Weitere Medaillen gab es in den U18 und U16 Einzelbewerben sowie im U16-Mixed.
Bericht: Philipp Patzelt
Czech Open Podestplätze
RFA INTERN
Vier neue Racketlon ÜbungsleiterInnen fanden Aufnahme in unserem Trainerpool. Asef Ahmadi, Ahmad Jafari, Dilek Durmus und Marie Pauer absolvierten erfolgreich Ihre Hospitationen in der Europahalle. Der Übungsleiterpool umfasst somit 22 TrainerInnen aus 5 Vereinen und 3 Bundesländern. Die nächste Ausbildung findet vom 17. bis 19. März 2023 in Wien statt. RFA Präsident Marcel Weigl vertrat die RFA bei der Sport Austria Generalversammlung 2022 am 17.11., sowie beim 3. Integrationstreffen am 23.11. in Graz. Am gleichen Tag war Generalsekretär Michael Steiner für die RFA bei der Sport Austria Veranstaltung „Verband für Verbände zum Thema Statuten“ und dem folgenden Sport Austria Jour Fixe. Am 29.11. fand die Sport Austria Infoveranstaltung „Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Sport“ statt. Informationen gab es dort über die Möglichkeiten des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit im Rahmen von Breitensport- und Spitzensportveranstaltungen. Ein Lichtblick am Horizont ist die Erhöhung der Besonderen Bundessportförderung, also jenen Mitteln, die für die Planung der Verbände am wichtigsten sind. Es handelt sich um eine nachhaltige Erhöhung dieser Fördermittel um 50% von 80 auf 120 Millionen Euro jährlich.
Bericht: Michael Steiner

 

 

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