Pressetext 17/2021: Racketlon-WM: Zweimal Gold, insgesamt sieben Medaillen für RFA-Jugend

Von 21. bis 24. Oktober 2021 kommen  im Sportcenter Sihlsports in Langnau in der Nähe von Zürich die Weltmeisterschaften im Schlägervierkampf aus Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis zur Austragung. Den Auftakt machten die Jugend-Bewerbe am Donnerstag und Freitag. Österreich holte mit sieben Medaillen mehr als jede andere Nation. Der Erfolg bestätigt die Verbandsarbeit der Racketlon Federation Austria: Das Vorzeige-Projekt BABOLAT TALENT TOUR, ein über die Dachverbände Österreichs SPORTUNION, ASVÖ und ASKÖ sowie dem ÖTTV gefördertes Projekt zur Förderung der Racketlon-Jugend, war für die Entwicklung der Nachwuchsspielerinnen und Nachwuchsspieler maßgeblich.

 

Gold und Bronze für Clarissa Steiner

Der Auftakt für die Nationalspielerinnen und Nationalspieler bei den Racketlon Weltmeisterschaften 2021 in der Schweiz verlief nach Maß: Schon am ersten Spieltag holte Clarissa Steiner vom ASVÖ Racketsport Vösendorf Gold im U18-Mädchen-Bewerb. Paulina Steiner, die für den BC Kitzbühel/St. Johann spielt, gewann Silber. „Bei der Auslosung war es von Anfang an klar, dass ich Chancen auf den Titel habe. Ich habe mein Ziel erreicht und bin glücklich über meinen ersten Weltmeistertitel. Darauf baue ich auf und ich hoffe, dass ich in Zukunft weitere Erfolge habe“, so Clarissa Steiner, die am Freitag eine weitere Medaille nachlegen konnte: Bronze bei den U21-Mädchen.

 

Rosenberger folgt Wagner als Weltmeister

Am Freitag kürte sich Jakob Rosenberger mit seinem Sieg bei den U13-Burschen ebenso zum Weltmeister. Der Steirer vom Verein Racketlon Europajugend Gleisdorf verwies Henri Zahn (GER) und Leo Karppanen (FIN) auf die Plätze. Ein Podestplatz war das Ziel von Rosenberger gewesen, es sollte der oberste werden. Rosenberger folgt damit Alexander Wagner nach, der bei der letzten WM 2019 in Leipzig U13-Gold geholt hatte. Sebastian Janser (Racketlon Europajugend Gleisdorf) wurde vierter, Mathias Schilling (ASVÖ Racketsport Vösendorf) sechster.

 

Titel bleibt Harca verwehrt

Zweimal Silber fuhr die Nummer eins der Junioren-Weltrangliste ein: Florian Harca von den SPORTUNION Rackathletes Austria: Zunächst unterlag er im U21-Endspiel am Freitag dem Schweizer Lokalmatador Yannic Andrey  bereits vor der vierten Disziplin Tennis -24 (10-21, 12-21-, 17-21). Nur wenig später musste der Wiener im U18-Bewerb ran, wo die drei Vorrunden-Gruppensieger die Medaillen ausspielten. Luke Griffiths aus Großbritannien agierte in Topform und sicherte sich Gold ohne ins Tennis zu müssen. Im Match um Silber setzte sich Harca gegen Matthew Davidson (GBR) durch. Florian: „Ich bin ganz zufrieden mit meinen zwei Silber-Medaillen. Aber die Niederlage im U21-Finale schmerzt sehr. Ich habe im Tischtennis zu viele Fehler gemacht und musste dem Rückstand immer nachlaufen.“

 

Sam stolz auf Silber

Zum Titel sollte es für Leon Sam (SPORTUNION Rackathletes Austria) bei den U16-Burschen nicht reichen; Überraschungsmann Jesse Kiljunen aus Finnland krönte sich bei seinem ersten Einzelturnier gleich zum Weltmeister. Das Endspiel war zwar bereits vor der letzten Disziplin Tennis entschieden, die Centre-Court-Partie war jedoch hochklassig. Leon: „Ich bin zufrieden mit meiner Leistung im Turnier. Es ist natürlich schade, dass ich das Finale verloren habe, aber ein zweiter Platz bei einer Weltmeisterschaft ist auch etwas, worauf man stolz sein kann.“ Platz sechs ging an Sebastian Janser, Benjamin Radl (SPORTUNION Rackathletes Austria) wurde Siebenter, Christopher Steiner (ASVÖ Racketsport Vösendorf) Achter, Jakob Rosenberger Neunter, Leo Hörtinger (ASVÖ Racketsport Vösendorf) Zehnter und Leon Steiner (BC Kitzbühel/St. Johann) 14.

 

RFA-Elite geschlossen weiter

Die erste Runde der Elitebewerbe wurde am Freitag ausgetragen. Irina Olsacher eliminierte die Nummer vier der Setzliste Kristen Kaptein aus den Niederlanden. Emanuel Schöpf gewann gegen Michał Kurek (POL) und Florian Harca setzte sich gegen Anthony Duthuillé (FRA) durch. Am Samstag sind zwei weitere Runden für die Elite angesetzt.

 

RFA Pressetext 17/2021 (23. Oktober)
RFA Public Relations Officer Mag. Peter Robič

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