Ein erfolgreicher 3. Vienna City Racketlon am Pfingstmontag im City & Countryclub am Wienerberg
Am Pfingstmontag, dem 25. Mai 2026, ging das Vienna City Racketlon bereits in seine dritte Auflage. Austragungsort war diesmal die Sportanlage des C&C Wienerberg, die bei sommerlichen Temperaturen den stimmungsvollen Rahmen für ein rundum gelungenes Turnier bot.
Insgesamt 25 Spielerinnen und Spieler kämpften in drei Bewerben um Punkte, Siege und Stockerlplätze. Neben sportlich hochklassigen Begegnungen standen vor allem spannende Partien, faire Matches und die Freude am gemeinsamen Wettkampf im Mittelpunkt.
Im C-Bewerb trat eine Fünfergruppe im Modus jede*r gegen jede*n an, gespielt wurde bis 15 Punkte pro Satz. Die Entscheidung fiel erst in der letzten Partie des Bewerbs, in der die beiden bis dahin ungeschlagenen Spieler aufeinandertrafen. Michael Weber setzte sich dabei gegen Florian Reumüller durch und sicherte sich den Turniersieg. Florian Reumüller durfte sich über einen starken zweiten Platz freuen. Rang drei ging an Natalie Kukuczka, die sich lediglich den beiden Erstplatzierten geschlagen geben musste.
Auch im B-Bewerb bekamen die Zuschauerinnen und Zuschauer zahlreiche spannende und teilweise sehr knappe Begegnungen zu sehen. Im Finale setzte sich Johannes Frank gegen Sandra Ettenauer durch. Besonders bemerkenswert: Nach einer deutlichen 2:21-Niederlage im Tischtennis drehte er das Match in den übrigen drei Disziplinen noch zu seinen Gunsten. Im Spiel um Platz drei sicherte sich Andrzej Michalski, der älteste Teilnehmer des B-Bewerbs, mit einem Sieg gegen Otmar Pichler die Bronzemedaille.
Besonders stark besetzt war der Elitebewerb, in dem um jeden Punkt hart gekämpft wurde. Erfreulich war dabei auch die internationale Beteiligung: Mit Marek Hrůza und Jan Kománek fanden zwei Spieler aus Brünn den Weg nach Wien und sorgten zusätzlich für hohe Leistungsdichte in diesem Bewerb.
Mit insgesamt zwölf Teilnehmern war der Elitebewerb nicht nur spielerisch, sondern auch körperlich eine echte Herausforderung. Einige Akteure hatten gleich vier Partien zu absolvieren – ein echter Fitnesstest. Am Ende bewies Romeo Sam die beste Form und gewann das Finale gegen Marek Hrůza mit 13:21, 21:9, 21:12 und 9:14. Auf dem Weg ins Endspiel hatte er unter anderem bereits den topgesetzten Philipp Patzelt ausgeschaltet. Im Spiel um Platz drei setzte sich Florian Prorok gegen Erich Neuwirth durch. Beide hatten – ebenso wie die Finalisten – bereits mehrere intensive Matches in den Beinen, was den hohen Kräfteeinsatz in diesem Bewerb einmal mehr unterstrich.
Neben den sportlichen Leistungen war vor allem die positive Stimmung auf und neben dem Court spürbar. Das Turnier zeigte einmal mehr, wie viel Begeisterung, Einsatz und Freude im Racketlon stecken – und macht schon jetzt Lust auf die nächste Auflage.
Besonders erfreulich war zudem, dass diesmal auch fünf Frauen am Turnier teilnahmen. Über diese Entwicklung freuen wir uns sehr und hoffen, künftig noch mehr Spielerinnen bei unseren Bewerben begrüßen zu dürfen.
Bericht RFW / Matthias Heilbrunner


