Pressetext 18/2021: Racketlon-WM: Drei Top-Ten-Resultate in den Elite-Bewerben

Die Racketlon Weltmeisterschaften wurden von 21. bis 24. Oktober 2021 in Langnau am Albis ausgetragen. Die Weltelite im Schlägervierkampf aus Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis versammelte sich in der Schweiz, um nach einem Jahr Corona-bedingter Pause, wieder ihre Weltmeisterinnen und Weltmeister zu ermitteln. An den ersten beiden Turniertagen waren die Jugend-Bewerbe entschieden worden, von Freitag bis Sonntag wurden die Elite-Champions ermittelt. Florian Harca sorgte als Fünfter für das beste RFA-Elite-Resultat. Irina Olsacher wurde Sechste, Emanuel Schöpf Neunter.

 

Harca zufrieden mit WM

Österreichs Jugendliche hatten mit sieben Medaillen (darunter Gold für Clarissa Steiner U18-Mädchen und Jakob Rosenberger U13-Burschen) bereits für Aufsehen gesorgt – Pressetext hier nachlesen. Auch im Elite-Bewerb sorgte mit Florian Harca ein Jugendspieler für das beste RFA-Ergebnis. Der Vizeweltmeister U18 und U21 von den SPORTUNION Rackathletes Austria kämpfte sich im Herren-Einzel ins Viertelfinale. Im Achtelfinale schaltete der Wiener seinen Dauerrivalen Nicolas Lenggenhager (SUI) nach einem zwischenzeitlichen 20-Punkte Rückstand (bei 13-19 im Squash) noch aus +5 (TT: 18-21, BA: 10-21, SQ: 22-20, TE: 21-4). Der spätere Vize-Weltmeister Leon Griffiths (GBR) war dann eine Nummer zu groß für Harca -31 (TT: 19-21, BA: 7-21, SQ: 6-21). Sein insgesamt elftes Spiel (um Platz fünf im Elite-Einzel) im Turnier (u18, u21, Herren-Elite) konnte Harca gegen den Schwedischen „Marathon-Mann“ René Lindberg in einer hochklassigen Partie gewinnen. „Endlich fertig“, war die erste Reaktion des Vielspielers Harca, der sich in der Schweiz total verausgaben musste. Harca: „Ich bin mit der WM zufrieden. Die Niederlage im U21-Finale hätte ich vermeiden können. Das war mit Abstand mein schlechtes WM-Match. Sonst habe ich mir nichts vorzuwerfen.“

 

Schöpf Neunter

Überraschend früh war hingegen Graz-Sieger Emanuel Schöpf gescheitert. Der indische Überraschungsmann Adarsh Vikram Narayanaswamy verabschiedete den Bludenzer im Achtelfinale +21 (TT: 17-21, BA: 21-10, SQ: 21-10, TE: 4-1) aus dem Medaillen-Rennen. Österreichs Nummer eins zeigte in den Platzierungsspielen dennoch vollen Einsatz und belegte den neunten Endrang im Herren-Elite-Bewerb der Weltmeisterschaften 2021. Den Weltmeister-Titel bei den Herren holte Jesper Ratzer (DEN).

 

Olsacher erreicht ihr Ziel

„Mein Ziel – das Viertelfinale – habe ich erreicht“, bilanzierte die einzige RFA-Starterin im Elite-Bewerb Irina Olsacher. Die Lienzerin fuhr mit Rang sechs ein starkes Resultat ein und sorgte für einen RFA-Spitzenplatz bei der Racketlon WM in Zürich – in Abwesenheit von Weltranglisten-Leaderin Christine Seehofer. Nach einem fulminanten Auftakt gegen Myriam Enmer (17-Punkte-Vorsprung nach Badminton) musste die Lienzerin ihr Viertelfinal-Match noch verloren geben (TT: 12-21, BA: 13-21, SQ: 21-17, TE: 21-3). Sonst wäre eine Medaille möglich gewesen. Weltmeisterin wurde die Dänin Stine Jacobsen.

 

RFA bilanziert positiv

„Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung unserer Jugendlichen“, so RFA-Generalsekretär und WM-Delegationsleiter Michael Steiner. „Die Truppe war großartig. Alle haben sich gegenseitig unterstützt und haben sich sowohl auf dem Platz als auch Abseits vorbildlich verhalten. Ich bin stolz auf die Mannschaft und bin sicher, dass wir viele weitere Erfolge feiern werden.“ RFA-Präsident Marcel Weigl in seiner ersten Reaktion: „Über die Jugend-Medaillen sind wir als Verband sehr glücklich. Nach der Absage von Christine Seehofer und Bettina Bugl waren Elite-Medaillen nicht realistisch. Gratulation an unsere WM-Teilnehmer – euch gehört die Racketlon-Zukunft.“

 

RFA Pressetext 18/2021 (24. Oktober)
RFA Public Relations Officer Mag. Peter Robič

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